© Lebenshilfe/David Maurer
Veranstaltung

Bedarfsermittlung und Persönliche Zukunftsplanung

Zusammen denken, was zusammen gehört

Im Rahmen der Umsetzung des BTHG wurden die Instrumente zur Bedarfsermittlung in der Eingliederungshilfe überarbeitet. Vorgegeben ist nun eine Orientierung an der Internationalen
Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) der Weltgesundheitsorganisation (WHO). So soll sichergestellt werden, dass die Bedarfe personzentriert erfasst und die Wünsche der antragstellenden Person genau in den Blick genommen werden.           

Diese Absichten verfolgt auch die Persönliche Zukunftsplanung. Im Seminar wird daher vorgestellt, wie sich Methoden und Instrumente des Personzentrierten Planens und Handelns in der Vorbereitung und Durchführung einer Bedarfsermittlung einsetzen lassen und welche Anknüpfungspunkte bzw. Verzahnungsmöglichkeiten sich konkret anbieten.

Grundlagen der Personzentrierung, Methoden und Praxisbeispiele werden ebenso dargestellt, wie zentrale Aspekte einer Bedarfsermittlung. Die Teilnehmenden erfahren, wie personzentriertes Arbeiten noch besser gelingt, wie die Instrumente der Persönlichen Zukunftsplanung konkret angewendet werden können und was in der Praxis bereits alles gelungen ist. Neben theoretischen Impulsen und Beispielen aus der Praxis liegt ein Schwerpunkt des Seminars auf dem gemeinsamen Austausch und in der Entwicklung von praktischen Ansätzen für die berufliche Praxis.

Leitung

Prof. Dr. Sandra Fietkau (Moderatorin für Persönliche Zukunftsplanung, Professorin für Theorie und Praxis der Sozialen Arbeit der PH Ludwigsburg)
Dr. Sabine Etzel (Moderatorin für Persönliche Zukunftsplanung, Pädagogin, Systemische Familientherapeutin)

Veranstaltungszeiten

Do., 28.03.2019, 11:00 Uhr - 17:30 Uhr
Fr., 29.03.2019, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr

Ort

Marburg

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. Raiffeisenstraße 18 35043 Marburg

Veranstaltungsnummer

190601

Veranstalter

Bildungsinstitut inForm

Kosten

410,00 €
inkl. Tagesverpflegung