© Lebenshilfe/David Maurer
Seminar

Selbstbestimmung und Grenzen in der sozialen Arbeit

Die Klient*innen stehen im Mittelpunkt! Aber was folgt daraus?

Darin besteht Einigkeit: „Der Klient/die Klientin steht im Mittelpunkt!“

Aber was folgt daraus? Bis zu welchem Punkt ist Selbstbestimmung im Interesse der Klienten? Wo beginnt ein „im Stich lassen“?

Wie lässt sich verhindern, dass aus dem Normalisierungsprinzip ein „Normalisierungsterror“ wird? Wie kann/ muss mit dem Spannungsfeld „Selbstbestimmung – Fürsorge“ professionell umgegangen werden? Mit welchen „guten Gründen“ darf das Spannungsfeld zu einer Seite hin aufgelöst werden? Und durch wen? 

Für viele Mitarbeitende in Diensten und Einrichtungen sind das wichtige und nicht selten unbeantwortete Fragen ihres beruflichen Alltags. Für diese Mitarbeitenden kann das Seminar ein Meilenstein sein. Denn sie werden dazu angeleitet, sich über ihr Leitbild und die eigene Rolle im Umgang mit ihren Klient*innen klar zu werden und zu klären, auf welchen Grundlagen sie wie begegnen.

THEMEN:

  • Das Spannungsfeld zwischen Selbst- und Fremdbestimmung
  • Das Normalisierungsprinzip: Aufgabe und Grenzen
  • Die Bedeutung einer klaren, von allen geteilten Sichtweise und Haltung
  • Die Methodik des hermeneutischen Kreises
  • Der Ansatz der „Kritischen Selbstreflexion“
  • Die Entwicklung persönlicher, kollegialer und einrichtungsbezogener Leitbilder und Leitlinien

Leitung

Weitere Veranstaltungen dieser Veranstaltungsgruppe

Veranstaltungszeiten

Mo., 11.11.2019, 11:00 Uhr - 17:30 Uhr
Di., 12.11.2019, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr

Ort

Marburg

Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. Raiffeisenstraße 18 35043 Marburg

Veranstaltungsnummer

190626

Veranstalter

Bildungsinstitut inForm

Kosten

390,00 €
inkl. Tagesverpflegung