© Lebenshilfe/David Maurer
Seminar

„Design Thinking“ in der WfbM: Eigenprodukte partizipativ entwickeln und umsetzen

Design Thinking beschreibt die Idee, dass wir alle nicht nur Nutzer* innen, Verbraucher*innen oder Kund*innen sind, sondern auch (Produkt)Expert*innen, die über den täglichen Umgang mit Objekten, Dingen und Werkzeugen wichtige Erkenntnisse gewinnen. 

Partizipative Design greift diese Idee auf und steht für einen Ansatz, in dem Laien in die Gestaltung von Produkten gleichberechtigt einbezogen sind. 

Menschen mit Behinderung, die in handwerklichen Bereichen einer WfbM tätig sind, haben häufig ein großes „Know-How“ – etwa in Bezug auf Materialien und Fertigung – erworben. Die Gestaltung der Dinge, die durch sie hergestellt werden, übernehmen trotzdem fast immer andere. Dabei liegt ein großes Potential darin, Werkstattmitarbeitende aktiv in die Gestaltung der Produkte mit einzubeziehen. Denn: Partizipative Designmethoden fördern Kreativität, Kommunikation, Selbstvertrauen und Handlungskompetenz – und sind gleichzeitig eine effektive Technik zur Entwicklung interessanter und durchdachter Produkte. 

THEMEN

  • Erlernen verschiedener Methoden partizipativen Arbeitens
  • Rahmenbedingungen partizipativer Designprozesse 
  • Erarbeitung eines eigenen Kreativkonzeptes 
  • Reflexion der eigenen Praxis und Produkte
  • Erweiterung der Handlungskompetenz in Bezug auf Produkt- und Sortimentgestaltung. 

Leitung

Angela Müller-Giannetti (Produkt- und Kommunikationsdesignerin, PR-Beraterin, Kulturplanerin)

Veranstaltungszeiten

Di., 19.11.2019, 11:00 Uhr - 17:30 Uhr
Mi., 20.11.2019, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr

Ort

Marburg

Bundesgeschäftsstelle der Lebenshilfe Raiffeisenstraße 18 35043 Marburg

Veranstaltungsnummer

190821

Veranstalter

Bildungsinstitut inForm

Kosten

360,00 €
inkl. Tagesverpflegung