Verhandlungen mit den Leistungsträgern sind eine wichtige Gelegenheit, die spezifischen Leistungen und Angebote der eigenen Einrichtung ins richtige Licht zu rücken und für die notwendige finanzielle Ausstattung der Arbeit von Morgen zu sorgen.
Sie sind aber inzwischen auch eine teilweise unabwendbare Notwendigkeit nach Aufforderung durch den Leistungsträger (ob im Rahmen von Wirtschaftlichkeitsprüfungen oder als Folge „externer Vergleiche“).
Dies stellt hohe Anforderungen an die Verhandlungsführer(innen) und setzt diese unter einen großen institutionellen und persönlichen Druck. Bestehende negative Erfahrungen, Berichte von anderen Betroffenen oder falsche Bilder über den Ablauf von Leistungs- und Vergütungsverhandlungen sorgen möglicherweise zusätzlich für Verunsicherung.
Umso wichtiger ist eine bestmögliche Vorbereitung! Dazu bekommen Sie im Seminar eine praktische Anleitung.
Inhaltlich geht es um Vorstellung der Rechtsgrundlagen und Rahmenbedingungen sowie eine systematische Vorbereitung nach Maßgabe des BTHG hinsichtlich Zahlenwerk (Zuordnung von Kostenpositionen zu den neuen Refinanzierungsbestandteilen, Begründungen zur Kostenhöhe, ggf. Identifizierung von nicht refinanzierten Kostenbestandteilen etc.), gekoppelt mit fachlich-konzeptioneller Argumentation (welche Konzepte benötigen welchen Sach- und Personalkosteneinsatz). Dabei kommen auch landesspezifische Regelungen zur Sprache.
Wir arbeiten an praktischen Beispielen und verdeutlichen, welche Vorbereitungen auf Vergütungsverhandlungen nach der aktuellen Rechtslage sinnvoll und zielführend sind.
Das Seminar wendet sich an Personen, die Verhandlungen führen oder zukünftig führen werden und sich darauf strukturiert und umfassend vorbereiten wollen, um Klarheit und Sicherheit zu gewinnen. Es ist als Workshop konzipiert – eigene Beispiele können gern eingebracht werden.

Marburg
Bundesgeschäftsstelle der Lebenshilfe Raiffeisenstraße 18 35043 Marburg
270551
Bildungsinstitut inForm