© Lebenshilfe/David Maurer
Seminar

Umgang mit fremdaggressiven Verhaltensweisen

Bei der Arbeit mit Menschen mit geistiger Behinderung kann es zu fremdaggressiven Verhaltensweisen und körperlichen Auseinandersetzungen kommen, die Verletzungen nach sich ziehen. Fremdaggressive Verhaltensweisen in Konfliktsituationen führen zu hohen Belastungen für alle Beteiligten. Es kann zu Befindlichkeiten wie Angst, Ohnmachtsgefühl und Handlungsunfähigkeit führen. Dies kann die Beziehung zwischen dem/der Betreuenden und der zu betreuenden Person belasten, stören oder sogar zerstören. 

Wie kann ich mich vorbereiten? Welche Möglichkeiten bieten sich mir, um künftige Konfliktsituationen zu analysieren, zu vermeiden, zu lösen, zu begleiten oder zu bewältigen? Anhand der Erfahrungen der Teilnehmenden werden Diskussionen angekurbelt und Lösungswege aufgezeigt. 

Gruppenarbeiten, Plenumsgespräche, persönliche Erfahrungen des Einzelnen und Rollenspiele stellen Methoden dar, die eine lebhafte Basis bilden, um am gemeinsamen Gegenstand zu arbeiten. 

Im praktischen Teil der Fortbildung werden Ausweich-, Befreiungs- und Festhaltetechniken erlernt, die bei körperlichen Auseinandersetzungen Verletzungen vorbeugen können. Die zu erlernenden Techniken beruhen auf dem Prinzip des gegenseitigen Respekts und der Wertschätzung und Achtung des Gegenübers. Sie sind abgewandelt aus dem Judo und Wing Tsun. Beide Referenten haben jahrelange Erfahrungen mit Menschen mit herausforderndem Verhalten.

Leitung

Alexander Schwab (Heilerziehungspfleger)
Alexander Jonas (Sportlehrer)

Veranstaltungszeiten

Di., 11.09.2018, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Mi., 12.09.2018, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr

Ort

Marburg

Veranstaltungsnummer

180620

Veranstalter

Lebenshilfe Landesverband Hessen

Kosten

390,00 €
inkl. Tagesverpflegung