© Lebenshilfe/David Maurer
Seminar

Hilfen für den Umgang mit depressiven Klient*innen

Lebenslänglich im schwarzen leeren Loch . . . !

Depressionen sind ernste psychische Erkrankungen, unter denen
in Deutschland mehr als vier Millionen Menschen leiden.
Depressionen werden bei Frauen doppelt so häufig diagnostiziert
wie bei Männern. Menschen mit einer geistigen Behinderung sind
besonders gefährdet, an Depressionen zu erkranken. Das Risiko
einer Erkrankung ist bei ihnen weit mehr als doppelt so hoch.
Schwerere, nicht behandelte Depressionen bringen die Gefahr
von Suiziden mit sich; aber auch leichtere Verlaufsformen belasten
die Betroffenen und ihr soziales Umfeld in erheblichem Maße.
Problematisch ist nach wie vor, dass Depressionen übersehen
bzw. viel zu spät behandelt werden. Dabei ist eine Behandlung
heute vielfach erfolgreich, da sehr wirksame medikamentöse und
psychotherapeutische Behandlungsmethoden zur Verfügung
stehen. Depressive Menschen in Werkstätten, Wohnheimen und
ambulanten Wohnangeboten werden nicht immer als psychisch
kranke Menschen wahr- und ernst genommen, sondern als körperlich
krank (fehl-)eingeschätzt.
Im Seminar soll das Verständnis für das Krankheitsbild erhöht
werden. Zudem sollen den Teilnehmenden Hilfen für einen
professionellen Umgang mit den betroffenen Menschen vermittelt
werden.
THEMEN:
+Basiswissen über Diagnostik und Therapie von Depressionen
+Typische Verhaltensmuster depressiver Menschen
+Grundregeln des Umgangs mit depressiven Klient*innen (Suizidalität,
Nähe - Distanz, Überforderung, Selbstwertprobleme)
+Besonderheiten der Erkrankung bei Menschen mit geistiger Behinderung

Leitung

Dr. rer. med. Wolfgang H. Radtke (Familientherapeut, Supervisor)

Veranstaltungszeiten

Di., 11.06.2019, 10:00 Uhr - 17:00 Uhr
Mi., 12.06.2019, 09:00 Uhr - 16:00 Uhr

Terminhinweis

Ort

Marburg

Veranstaltungsnummer

191111

Veranstalter

Lebenshilfe Landesverband Hessen

Kosten

365,00 €
inkl. Tagesverpflegung