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Seminar

Arbeitsbegleitende Maßnahmen in der WfbM

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Was ging, was geht, was geht noch in der Werkstatt? Bildungsangebote und deren Durchführung in veränderten Zeiten. deren Durchführung in veränderten Zeiten.

Neben der Beschäftigung rückt die Förderung immer mehr in den Fokus des Werkstattalltags. Alternative Anbieter können mittlerweile einzelne Bildungs-Module anbieten und über "persönliche Budgets" bzw. im Rahmen von Eingliederungsplänen verrechnen. Die Bandbreite der arbeitsbegleitenden Maßnahmen in der WfbM hat sich in den letzten Jahren ausgedehnt und differenziert.
Welche weiteren Angebote können innerhalb der Werkstatt und von wem angeboten und durchgeführt werden? Welche Rolle können dabei die Fachkräfte übernehmen?
In diesem Seminar wird der Auftrag der Werkstatt nochmals weitergedacht. Es werden mögliche Bedarfe erkundet und deren Umsetzung prognostiziert. Dabei rücken ausdrücklich auch die jeweiligen Kompetenzen der Fachkräfte in den Fokus unserer gemeinsamen Überlegungen. Darüber hinaus geht es auch um die Frage, ob und wie sich die Werkstatt als öffentlicher Bildungsanbieter mittelfristig neben etablierten und neuen Institutionen behaupten kann.

Inhalte

  • Aufgaben der Werkstatt, geht da noch was?
  • Austausch über die Bandbreite von Arbeitsbegleitenden Maßnahmen.
  • Wie entstehen die Angebote?
  • Methodik und Didaktik
  • Wer bietet an, wer führt durch?
  • Rolle der Fachkräfte und Sozialer Dienst
  • Netzwerke mit anderen Institutionen
  • Werkstatt als öffentlicher Bildungsanbieter

Zielgruppe

Fachkräfte und Soziale Dienste, die in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen bereits tätig sind, oder neu einsteigen.

Ihr Nutzen der Fortbildung

Teilnehmende

  1. Erweiterung des Wissens: Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über neue Trends und Entwicklungen im Bereich der Förderung von Menschen mit Behinderung in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Sie lernen alternative Angebote und Bildungs-Module kennen, die im Rahmen von persönlichen Budgets oder Eingliederungsplänen verrechnet werden können.
  2. Professionalisierung: Durch die Diskussion von verschiedenen Arbeitsbegleitungsmaßnahmen und die Erkundung möglicher Bedarfe und Umsetzungsstrategien werden die Teilnehmer in ihrer Rolle als Fachkräfte gestärkt. Sie erhalten Einblicke in neue Ansätze und Methoden, um ihre Arbeit in der Werkstatt für behinderte Menschen zu verbessern und individuell auf die Bedürfnisse der Teilnehmer einzugehen.
  3. Zukunftsorientierung: Das Seminar ermöglicht es den Teilnehmern, den Auftrag der Werkstatt für behinderte Menschen weiterzudenken und sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie sich die Einrichtung langfristig als öffentlicher Bildungsanbieter behaupten kann. Sie erhalten Einblicke in Strategien und Konzepte, um die Werkstatt zukunftsfähig zu machen und sich im Wettbewerb mit etablierten und neuen Institutionen zu positionieren.

Insgesamt bietet das Seminar den Teilnehmern die Möglichkeit, ihr Wissen und ihre Fähigkeiten zu erweitern, sich beruflich weiterzuentwickeln und sich aktiv mit der Zukunft der Werkstatt für behinderte Menschen auseinanderzusetzen.


Arbeitgeber*innen

  1. Strategische Ausrichtung: Das Seminar ermöglicht es Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern, den Auftrag ihrer Werkstatt für behinderte Menschen weiterzudenken und mögliche Bedarfe sowie Umsetzungsstrategien zu erkunden. Dadurch können sie ihre Einrichtung strategisch ausrichten und langfristige Entwicklungsziele festlegen.
  2. Qualifizierung der Fachkräfte: Indem die Kompetenzen der Fachkräfte in den Fokus gerückt werden und Möglichkeiten zur Weiterentwicklung aufgezeigt werden, können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sicherstellen, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter optimal auf die Anforderungen in der Werkstatt für behinderte Menschen vorbereitet sind.
  3. Zukunftsfähigkeit sicherstellen: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber erhalten Einblicke in neue Trends und Entwicklungen im Bereich der Förderung von Menschen mit Behinderung in Werkstätten für behinderte Menschen. Dadurch können sie ihre Einrichtung zukunftsfähig machen und sich im Wettbewerb mit anderen Institutionen behaupten.
  4. Erweiterung des Leistungsangebots: Durch die Erkundung möglicher Bedarfe und die Vorstellung alternativer Angebote und Bildungs-Module können Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ihr Leistungsangebot erweitern und individuell auf die Bedürfnisse ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer eingehen.

Insgesamt bietet das Seminar den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern die Möglichkeit, ihre Einrichtung strategisch auszurichten, ihre Fachkräfte zu qualifizieren, die Zukunftsfähigkeit ihrer Werkstatt sicherzustellen und ihr Leistungsangebot zu erweitern.

Das Referentenprofil von Burghard Hofmann finden Sie hier auf der externen Seite des Lebenshilfe Landesverbandes Hessen e.V.

Leitung

Burghard Hofmann (Dipl.-Pädagoge, Tischlermeister)

Veranstaltungszeiten

Mo., 02.06.2025, 10:00 Uhr - 17:15 Uhr
Di., 03.06.2025, 09:00 Uhr - 16:15 Uhr

Ort

Marburg

Fort- und Weiterbildung Lebenshilfe Landesverband Hessen Raiffeisenstraße 18 35043 Marburg Telefon: 0 64 21/94 84 0-0 Telefax: 0 64 21/94 84 0-211 EMail: info@lebenshilfe-hessen.de Internet: www.lebenshilfe-hessen.de

Veranstaltungsnummer

251103-P1

Veranstalter

Lebenshilfe Landesverband Hessen

Kosten

410,00 €
inkl. Tagesverpflegung

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