Unsere dreitägige Praxis-Fortbildung, die vom Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales gefördert wird, und ausschließlich Mitarbeitenden hessischer Einrichtungen der Eingliederungshilfe offen steht, vermittelt zentrale Ansätze und konkrete Werkzeuge zur Bindung und Gewinnung von Fachkräften mit Employer Branding in Einrichtungen der Eingliederungshilfe.
Im Mittelpunkt steht die Arbeit mit einer realitätsnahen Beispielorganisation, anhand derer die Teilnehmenden schrittweise die Methoden des Employer Brandings erlernen, eine Arbeitgeberpositionierung (EVP) entwickeln und konkrete Maßnahmen zur Umsetzung ableiten.
Die Fortbildung verbindet fachlichen Input mit strukturierter Analyse sowie eigenständiger Erarbeitung in Kleingruppen. Über ein Online Follow-up wird ergänzend die Umsetzung in der eigenen Organisation unterstützt.
SCHWERPUNKTE:
Fachkräftemangel in der Eingliederungshilfe:
- Zahlen und Entwicklungen
- Employer Branding in sozialen Organisationen
Trends, Chancen und Strategien
- Analyse der Organisation („Innenwelt“)
- Personalstrukturanalyse
- Mitarbeitendenbefragung
Analyse des Marktumfeldes („Außenwelt“)
- Arbeitgeberdarstellung
- Wettbewerbsvergleich
Entwicklung eines Arbeitgeber-Werteversprechens (EVP)
Ableitung konkreter Maßnahmen zur Fachkräftegewinnung
ZIELE DER FORTBILDUNG:
- Verständnis für zentrale Herausforderungen und Lösungsansätze in Bezug auf den Fachkräftemangel in der Eingliederungshilfe
- Kenntnis relevanter Analyseinstrumente erlangen
- Handlungserfordernisse und Chancen erkennen
- Entwicklung eines eigenen Arbeitgeber-Werteversprechens
- Ableitung konkreter Handlungsfelder/Maßnahmen
- Vorbereitung des Transfers in die eigene Organisation
ZIELGRUPPE:
Fach- und Führungskräfte in Einrichtungen der Eingliederungshilfe in Hessen, insbesondere:
- Mittleres Management
- Personalverantwortliche
- Recruiter
- Stabsstellen und Projektverantwortliche
RAHMEN:
- 3 Tage Präsenzfortbildung
- Arbeit mit einer realitätsnahen Beispielsorganisation
- Gruppenarbeit und strukturierte Analysephasen
- Ergänzende Materialien und Werkzeugkasten für die Praxis
- Online Follow-up als Hilfestellung zur Umsetzung
- Entwickelt von Team Müller Consulting und Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.
METHODEN:
- Impulsvorträge
- Moderierte Diskussionen im Plenum
- Gruppenarbeit
- Bereitstellung „Werkzeugkasten“
- Analyseübungen
- Reflexion und Transferarbeit
ABLAUF DER FORTBILDUNG:
TAG 1
ANKOMMEN UND ANALYSE
- Einstieg und Vorstellung des Projektes sowie der Förderziele des Hessischen Ministeriums
- Kennenlernen und Erwartungsklärung
- Einführung & Grundlagen
- Fachkräftemangel: Zahlen und Entwicklungen
- Employer Branding in sozialen Organisationen - Einführung in die Beispielsorganisation
- Vorstellung der Organisation „Die Teilhabe-Turbos gGmbH“
- Organisationsstruktur, Leistungsbereiche, Rahmenbedingungen - Vorstellung von Arbeitstools
- Analyse Innenwelt
- Personalstrukturanalyse
- Mitarbeitendenbefragung - Analyse Außenwelt
- Arbeitgeberdarstellung im Web
- Bewertungen und Wettbewerb - Deep Dive Personalstrukturanalyse
- Gruppenarbeit zur Analyse - Erste Ergebnispräsentation und Diskussion
TAG 2
ANALYSE VERTIEFEN & EVP ENTWICKELN
- Vertiefung Analyse
- Auswertung Mitarbeitendenbefragung
- Auswertung Wettbewerberanalyse
- Diskussion der Ergebnisse im Plenum - Entwicklung Arbeitgeber-Werteversprechen (EVP)
- Einführung in das Konzept EVP
- Erarbeitung eines EVP in Kleingruppen
- Präsentation und Diskussion der Ergebnisse
TAG 3
UMSETZUNG & TRANSFER
- Ableitung von Maßnahmen
- Entwicklung konkreter Handlungs- und Maßnahmenpläne
- Präsentation und Diskussion - Tools und Transfer
- Einführung in den Werkzeugkasten
- Einsatz von Instrumenten für die eigene Organisation
- Planung der nächsten Schritte - Abschluss
- Reflexion der Fortbildung
- Feedback der Teilnehmenden
- Individuelle Transferplanung
ONLINE FOLLOW-UP
NACH 3 MONATEN, 2-STÜNDIGE VIDEOKONFERENZ
- Moderiertes kollegiales Coaching
- Austausch über die Erfahrungen bei der Anwendung des Werkzeugkastens in der eigenen sozialen Organisation
- Vorstellung und Austausch über definierte EVP
- Reflexion Diskussion der Handlungs-/Leistungsfelder zur Umsetzung/ Erreichung des EVP, (erste) Hürden bei der Umsetzung - Vernetzung
- Festigung der Kontakte zwischen den Teilnehmenden aus der Region
Das Referent*innenprofil von Christa Peters finden Sie hier auf der externen Seite des Lebenshilfe Landesverbandes Hessen e.V. sowie das von Alexander Mühlberger dort.
Christa Peters (Dipl. Betriebswirt*in (FH), Senior Managing Consultant, TEAM MÜLLER CONSULTING GmbH+Co.KG)
Alexander Mühlberger (MA Sozialmanagement, Geschäftsführer Lebenshilfe Landesverband Hessen e.V.)