Wie lassen sich individuelle Bedarfe in der Eingliederungshilfe fachlich nachvollziehbar begründen und dokumentieren? Wie gelingt echte Partizipation - auch bei Menschen mit eingeschränkter oder nonverbaler Kommunikation?
Das dreitägige Praxisseminar verbindet drei zentrale Aufgaben moderner Eingliederungshilfe: personenzentrierte Bedarfsermittlung und fachliche Dokumentation, die konkrete Umsetzung von Selbstbestimmung und Partizipation sowie eine verlässliche Teilhabeplanung bei komplexen Unterstützungsbedarfen.
Die Teilnehmenden arbeiten mit praxisnahen Impulsen, Übungen und eigenen Fallbeispielen. Sie entwickeln mehr Sicherheit für Assistenz, Dokumentation und Teilhabeplanung und lernen Methoden kennen, mit denen Wünsche, Ziele und Unterstützungsbedarfe auch bei eingeschränkter Kommunikation wahrgenommen und einbezogen werden können.
Inhalte
1. Tag: Bedarfe personenzentriert begründen und dokumentieren
2. Tag: Partizipation als Haltung und Praxis
3. Tag: Bedarfsermittlung bei eingeschränkter Kommunikation
Zielgruppe
Fach- und Assistenzkräfte in der Eingliederungshilfe aus Wohn- und Arbeitsbereichen, insbesondere Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), Tagesstätten, Tagesförderstätten, besonderen Wohnformen und dem ambulant betreuten Wohnen. Angesprochen sind außerdem Gruppenleitungen, Mitarbeitende des Sozialen bzw. Begleitenden Dienstes sowie Praxisanleitende.
Methoden
Systemische Impulse, interaktive Kleingruppenarbeit, kollegiale Fallberatung, Übungen zur fachlichen Dokumentation und Bedarfsbegründung, Reflexion eigener Praxisfälle sowie lösungsorientierte Selbstreflexion
Ihr Nutzen der Fortbildung
Die Teilnehmenden ...
Das Referent*innenprofil von Marius Rennert finden Sie hier auf der externen Seite des Lebenshilfe Landesverbandes Hessen e.V.
Marius Rennert (Systemischer Berater mit Schwerpunkt Familienberatung, systemischer Supervisor und staatlich anerkannter Erzieher)
Gießen
Lebenshilfe Gießen e.V. Grüninger Weg 29 35415 Pohlheim
270812-P1
Lebenshilfe Landesverband Hessen