Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung
Seminarreihe zur Vorbereitung auf die staatliche Prüfung
Die Qualifizierungsreihe "Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung" richtet sich nach der Verordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss "Geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung" vom 22. Juni 2018 für das Land Hessen.
Mit der Qualifizierung zur gFAB wird ein bundesweit staatlich anerkannter Abschluss erworben. Mit dem Bestehen der Prüfung wird die Ausbildereignung im Sinne des § 30 Absatz 5 des Berufsbildungsgesetzes erworben.
Die geprüfte Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung ist in der Lage, personenzentrierte berufliche Bildungs- und Beschäftigungsmaßnahmen sowie arbeitsbegleitende Maßnahmen für Menschen mit einer Behinderung durchzuführen, um ihnen eine Teilhabe am Arbeitsleben zu ermöglichen. Dies erfordert von den Fachkräften einen hohen beruflichen Qualifikationsstandard. Besonders in den Bereichen der Arbeits-, Sozial- und Sonderpädagogik sowie auf förderdiagnostischem Gebiet muss die Fachkraft zusätzlich qualifiziert sein.
Über die im Ausbildungsberuf erlernten Fähigkeiten hinaus werden im Rahmen der Qualifizierungsreihe folgende Schlüsselqualifikationen erworben:
• Arbeits- und sonderpädagogische Kompetenzen
• Soziale Kompetenzen
• Kommunikative Kompetenzen
• Netzwerkkompetenzen
• Digitale und Technische Kompetenzen
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, beinhaltet die Weiterbildungsreihe u. a. folgende prüfungsrelevante Themen:
• Eingliederung und Teilhabe am Arbeitsleben personenzentriert gestalten
• Berufliche Bildungsprozesse personenzentriert konzipieren und begleiten
• Arbeits- und Beschäftigungsprozesse personenzentriert planen und steuern sowie Arbeitsplätze personenzentriert einrichten
• Kommunikation und Zusammenarbeit personenzentriert planen, realisieren und steuern
Die Prüfungsbereiche werden in vierzehn (Präsenz- oder Live-Online-) Seminarbausteinen erarbeitet.
Um die digitalen und technischen Kompetenzen zu erweitern, sieht die methodisch-didaktische Gestaltung der Seminarreihe „Blended Learning“ (Vermischung verschiedener analoger und digitaler Lernformen) vor.
Wir bieten daher eine Kombination aus dem Präsenzunterricht einerseits (13 Module) und dem computergestützten Lernen in Form von digitalem Live-Unterricht andererseits (1 Modul) an.
Die Seminarreihe umfasst dabei folgende Themen und Termine (bitte beachten Sie, dass ggf. im Laufe der Reihe Bausteine getauscht werden können):
Modul 1:
Rolle und Aufgaben der Fachkraft zur Arbeits- und Berufsförderung
20.09.2027 – 22.09.2027
Modul 2:
Grundlagen der Kommunikation
18.10.2027 -20.10.2027
Modul 3:
Leichte Sprache und Einfache Sprache (1 Tag)
15.11.2027
Gesundheit erhalten (2 Tage)
16.11.2027 – 17.11.2027
Modul 4:
Arbeitsprozesse personenzentriert gestalten
06.12.2027 -08.12.2027
Modul 5:
Gruppen leiten
24.01.2028 – 26.01.2028
Modul 6:
Berufliche Bildungsprozesse personenzentriert planen, steuern und gestalten
21.02.2027 – 23.02.2027
Modul 7:
Lehr- und Lernmaterialen erstellen
27.03.2028 -29.03.2028 (ONLINE)
Modul 8:
Berufliche Bildung an verschiedene Personenkreise anpassen
24.04.2028 – 26.04.2028
Modul 9:
Werkstatt als Unternehmen und Finanzierung von Werkstatt und Löhnen (1 Tag)
29.05.2028
Persönlichkeitsentwicklung fördern (2 Tage)
30.05.2028 – 31.05.2028
Modul 10:
Bundesteilhabegesetz (BTHG) (1 Tag)
19.06.2028
Berufliche Teilhabe unterstützen, vorbereiten und gestalten durch Förderprozesse in der WfbM (2 Tage)
20.06.2028-21.06.2028
Modul 11:
Rechte der Beschäftigten (1 Tag)
28.08.2028
Bewältigen von Übergängen (2 Tage)
29.08.2028 – 30.08.2028
Modul 12:
Beziehungsgestaltung im WfbM-Alltag (2 Tage)
25.09.2028 - 26.09.2028
Rechtsstellung von Menschen mit Behinderung (1Tag)
27.09.2028
Modul 13
Fähigkeits- und Anforderungsprofile erstellen (2 Tage)
30.10.2028 – 31.10.2028
Projektarbeiten planen, durchführen und dokumentieren ( 1 Tag)
01.11.2028
Modul 14:
Förderprozesse personenzentriert auswerten
04.12.2028-06.12.2028
Hinweise:
Neben der Orientierung über den Kurs umfasst die Einführung auch Elemente wie z.B. die Zusammenstellung der Lerngruppen, die Einführung der Wohlfühlgruppen, die Vergabe der Referate, die Wahl des*der Gruppensprecher*in (und des*der Stellvertreter*in), Hinweise zur Prüfung, Zusammenarbeit mit den Mentor*innen u.a.
In jedem Modul werden Fälle bearbeitet. Die Darstellungsweise orientiert sich an den Sachverhalten, die in der schriftlichen Aufsichtsarbeit genutzt werden.
Zusatzmodule zur Prüfungsvorbereitung:
Damit Sie zusätzliche Unterstützung in der konkreten Prüfungsvorbereitung und bei der Erstellung der Prüfungsleistungen erhalten, können Sie zusätzlich zur Seminarreihe drei Zusatzmodule buchen. Die Termine der Zusatzmodule orientieren sich an den Prüfungsterminen. Die hier aufgelisteten Termine sind zum heutigen Stand geplant, werden aber im Laufe der Seminarreihe noch einmal geprüft und ggf. an die Bedarfe der Teilnehmer*innen angepasst. Wir empfehlen die Teilnahme, so dass Sie sicher und mental gestärkt in die Prüfung gehen können.
Zusatzmodul 1: Prüfungsvorbereitung
22.01.-23.01.2029
Zusatzmodul 2: Praxisbezogene Projektarbeit
voraussichtlich 12.03.2029 – 13.03.2029
• Gliederung der Projektarbeit
• Persönliches Feedback zu den Entwürfen
Zusatzmodul 3: Abschlusspräsentation erstellen
voraussichtlich 16.04.-17.04.2029
• Methodenauswahl
• Anfertigen der Präsentationsentwürfe
Die Zusatzmodule können jeweils einzeln oder auch als Gesamtpaket gebucht werden und werden nach gesonderter Anmeldung am Ende der Seminarreihe separat in Rechnung gestellt.
Hinweise:
Die Seminarzeiten der einzelnen Tage sind folgendermaßen:
1. Tag: 09:00 - 17:00 Uhr
2. Tag: 09:00 - 17:00 Uhr
3. Tag: 09:00 -14:45 Uhr
Die Abrechnung der Seminarreihe erfolgt mit einer Gesamtrechnung zum Ende des ersten Moduls.
Sollten Sie daran interessiert sein, die Seminargebühr in Raten zu zahlen (in der Regel erfolgt die Abrechnung in vier Raten), nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf; per Mail info@lebenshilfe-hessen.de bzw. telefonisch unter der 06421-94840-0.
Neben den Präsenzseminaren werden wir Ihnen für die Zusammenarbeit, die Dokumentation und das Selbstlernen während des Kurses Unterlagen auf unserem E-Learning-Angebot www.lernplattform.lebenshilfe-hessen.de zur Verfügung stellen.
Das Referent*innenprofil von Burghard Hofmann finden Sie hier auf der externen Seite des Lebenshilfe Landesverbands Hessen e.V., sowie von Claus Dünwald, Sabine Scharbach-Knobe, Gabriele Fischer-Mania und Annette Geldmacher.
Burghard Hofmann (Dipl.-Pädagoge, Tischlermeister, Seminarleitung)
Claus Dünwald (Dipl.-Psychologe, Systemischer Berater)
Sabine Scharbach-Knobe (Diplom Sozialpädagogin)
Annette Geldmacher (Diplom Sozialpädagogin)
Gabriele Fischer-Mania (Diplom Sozialpädagogin Supervisorin DGSv Klientenzentrierte Gesprächsführung (GwG) Mediation für Supervisor*innen)
Marburg
Fort- und Weiterbildung Lebenshilfe Landesverband Hessen Raiffeisenstraße 18 35043 Marburg Telefon: 0 64 21/94 84 0-0 Telefax: 0 64 21/94 84 0-211 EMail: info@lebenshilfe-hessen.de Internet: www.lebenshilfe-hessen.de
271101-B1
Lebenshilfe Landesverband Hessen