Der tägliche Übergang von der Wohngruppe in eine Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätte oder einen betriebsintegrierten Arbeitsplatz ist für viele Menschen mit Behinderung eine sensible Situation. Zeitdruck, Fahrdienste, öffentliche Verkehrsmittel und unterschiedliche Abläufe können Stress, Reizüberflutung und Unsicherheit auslösen.
Treffen verschiedene Regeln und Erwartungen aus Wohnen und Arbeit aufeinander, entstehen leicht Missverständnisse. Herausforderndes Verhalten oder emotionale Reaktionen können Ausdruck belastender Übergänge und fehlender Abstimmung sein.
In dieser praxisnahen Fortbildung lernen die Teilnehmenden, tägliche Übergänge bindungs- und personenzentriert zu gestalten. Sie erkennen Stressoren, entwickeln verlässliche Rituale und verbessern den Informationsfluss zwischen Wohnbereich, Fahrdienst und Arbeitsbereich. So werden Übergänge sicherer und alle Beteiligten spürbar entlastet.
Inhalte
Zielgruppe
Fach-, Assistenz- und Führungskräfte aus der Eingliederungshilfe, insbesondere aus besonderen Wohnformen, dem ambulant betreuten Wohnen, Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM), Tagesförderstätten und der betriebsintegrierten Beschäftigung. Angesprochen sind außerdem Gruppenleitungen und pädagogische Leitungen.
Die gemeinsame Teilnahme als Tandem aus Wohnen und Arbeit wird empfohlen, ist aber keine Voraussetzung.
Methoden
Ihr Nutzen der Fortbildung
Nach dem Seminar können die Teilnehmenden:
Das Referent*innenprofil von Marius Rennert finden Sie hier auf der externen Seite des Lebenshilfe Landesverbandes Hessen e.V.
Marius Rennert (Systemischer Berater mit Schwerpunkt Familienberatung, systemischer Supervisor und staatlich anerkannter Erzieher)
Marburg
Fort- und Weiterbildung Lebenshilfe Landesverband Hessen Raiffeisenstraße 18 35043 Marburg Telefon: 0 64 21/94 84 0-0 Telefax: 0 64 21/94 84 0-211 EMail: info@lebenshilfe-hessen.de Internet: www.lebenshilfe-hessen.de
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Lebenshilfe Landesverband Hessen